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Arthrose

Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Fehl- oder Überbelastungen durch konkrete Beschwerden spürbar werden. Typisch sind schmerzende Gelenke, hinter denen sich im Alter meist Arthrose verbirgt.

Der Fachbegriff „Arthrose“ bezeichnet die übermäßige Abnutzung der knorpeligen Gelenkfläche. Grundsätzlich gilt dieser Verschleiß als natürlicher Alterungsprozess. Als Arthrose wird er erst bezeichnet, wenn er für das Lebensalter deutlich zu weit fortgeschritten ist. Ab 35 Jahren hat bereits jeder Zweite Verschleißerscheinungen in einem oder mehreren Gelenken – meist allerdings beschwerdefrei. Ab 50 Jahren leiden schon 75% aller Menschen unter Gelenkbeschwerden.

Die Ursache einer Arthrose ist immer eine zu hohe Belastung. Anders als die Arthritis ist die Arthrose jedoch keine Gelenkentzündung, sondern eine rein mechanische Abnutzung der Knorpelflächen durch Überlastung. Arthrose kann an allen Gelenken auftreten, am häufigsten betroffen sind die Finger und das Knie. Dabei gilt das Kniegelenk als das stabilste Gelenk im ganzen menschlichen Körper überhaupt: Es stützt kurzfristig bis zu 1,5 t und wird dadurch eben auch stark gefordert.

Bei einer Arthrose ist es entscheidend den Knorpelabbau zu verlangsamen und geschädigten Knorpel zu revitalisieren.

Schmerzende Gelenke durch Verschleiß?
So gehen Sie richtig mit Gelenkschmerzen um:

  • Bewegung ist das A und O – allerdings in Maßen und in Absprache mit dem behandelnden Arzt. Gelenkschonende Sportarten sind z. B. Schwimmen, Nordic Walking oder Radfahren.
  • Ausgewogene Ernährung. Nur in Maßen sollten tierische Fette und Eiweiße zu sich genommen werden, wie Wurst, Speck, Fleisch, Käse, Empfehlenswert hingegen sind viel Obst und Gemüse, Fisch in Maßen, Pilze und Eier.
  • Das Rauchen einstellen. Rauchen erhöht das Arthroserisiko, da es die Durchblutung vermindert und der Knorpel schlechter versorgt wird.
  • Idealgewicht ist ideal. Denn jedes Pfund mehr bedeutet eine zusätzliche Belastung für die Gelenke.
  • Stoßbelastungen minimieren. Besser ebene Wege gehen als holprige und flache Schuhe mit weichen Sohlen tragen.
  • Die Gelenke warm halten. Ausnahme: starke, akute Beschwerden mit deutlicher Bewegungseinschränkung. In diesen Fällen ist es besser zu kühlen.
  • Stützen – können ebenfalls sinnvoll sein. Sowohl in Form von orthopädischen Bandagen als auch als schlichte Gehhilfen.


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